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KUNSTPAUSE IM KULTUR-LAND VON UELI DUBS

 
Für ein Pausengespräch bleibt wenig Zeit. Der Gesamt-Mensch Ueli Dubs drängt vorwärts – die Spannung zwischen ihm und seinen Objekten soll in ihrem vollen Spektrum erhalten bleiben. Muss. An dieser befreienden Spannung lässt er uns in allen Konsequenzen teilhaben. Die aufgebaute Spannung wirkt befreiend und führt zu neuen Erkenntnis-Ebenen.

Von woher führt der Weg des Künstlers? Und wohin? - Ueli Dubs hat verschiedene Ländereien durchmessen. Das Wirtschafts-Land, zum Beispiel. Er zog eine imposante Lauffurche durch die Landschaft. In verschiedenen Etagen des Finanzplatzes Zürich werden sie sich an ihn erinnern. Doch die Spannung im Land fiel ab.

Der Wechsel ins Unternehmer-Land war für ihn ein echter Neuanfang und ein geistiger Jungbrunnen. Entsprechend spannend für alle Mitbewohner, die Entwicklungen zu verfolgen.

Bleibt somit die Frage, ob das Begehen des Kultur-Landes für Ueli lediglich ein Seitensprung ist. Die Antwort ist noch unklar, tendiert aber zum Wert „nein“. Es ist ein wesentlicher Teil seiner Lebens-Ländereien. In einer Welt der Skurrilität baut er nach Belieben Spannungen auf mit scheinbar Gegensätzlichem.

Ende der Kunstpause. Die Begehung geht weiter. Sie sind eingeladen, das Kultur-Land weiter zu ergründen. Die furchen-tiefen Eindrücke müssen nach dem Verlassen des Kultur-Landes verarbeitet werden. Sie werden viel Zeit beanspruchen. Spannend, diese Zeit im Land.

Dr. Emil Egger